Zeichnen für Sportler 2: Intervalltraining

Beim Intervalltraining gibt man dem Körper kurze, intensive Reize (z.B. 400m Sprints statt gleichmäßiges Jogging), mit kurzen Erholungspausen. Mich erinnert das stark an eine meiner Lieblingsübungen: Minutenskizzen! Ich mache immer nur zehn Stück, mit Stoppuhr. Das kostet per Definition nicht viel Zeit, und ist ein gutes Training. Wenn man es nicht gewohnt ist, stellt man erst mal fest, wie verdammt kurz so eine Minute ist. Das sieht dann etwa so aus:

minutenskizze1

Meistens ergeben sich daraus interessante Beobachtungen. Beispielsweise:

  • dass in so kurzer Zeit trotzdem eine erkennbare Abbildung zustande kommen kann
  • wie von der ersten furchtbar ungelenken Kritzelei bis zur letzten die Sicherheit schon zunimmt (Stichwort Aufwärmen)
  • dass Katzen zwar den ganzen Tag rumliegen, aber nicht mal ansatzweise eine Minute stillhalten

Verblüffend finde ich auch, dass gerade hoffnungslos komplexe Dinge mit tausend Falten und Verwerfungen oft am lockersten daherkommen, wie vielleicht so was hier:

minutenskizze2minutenskizze3

Ebenso wie im sportlichen Training Trainingsreize variiert werden, ist es auch hier gut, die Aufgaben immer mal zu ändern. Man stellt schnell fest, dass selbst die anfangs ultrastressigen Minutenskizzen irgendwann keine echte Herausforderung mehr sind. Also vielleicht mal nur 30 Sekunden? Steigern von einer Minute bis 20 Sekunden, oder umgekehrt? Material wechseln? Stift nicht absetzen? Der Fantasie sind (hoffentlich) keine Grenzen gesetzt.

 

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