Dem eigenen Strich vertrauen

In einem früheren Beitrag hatte ich mich ja schon mal über den Wert von Minutenzeichnungen ausgelassen. Gelegentlich kann man aus solchen Übungen auch wirklich erhellende Einsichten gewinnen.

Was macht für mich eine gelungene Skizze aus? Es gibt viele Faktoren, aber wenn ich mir schöne Exemplare von anderen Zeichnern ansehe, dann beeindruckt mich doch immer ein konsequenter Strich am meisten, eine große Klarheit im Ausdruck. Mit meinen eigenen Ergebnissen bin ich da teilweise nicht so einverstanden, was ich hauptsächlich auf (noch) mangelnde Sicherheit bei der Linienführung geschoben habe. Muss man halt mehr üben. Ist ja auch nicht falsch, aber…

… im wesentlichen geht es um Entscheidungen. Man liest das so oft, aber die praktische Erfahrung ist doch was ganz anderes. Hier mal drei ähnliche Motive im Vergleich, jeweils in einer Minute entstanden.

 

daecher1daecher2

fant1 fant2

figur1 figur2

Links „wie gehabt“, rechts habe ich mir heute das ständige Nochmal-über-die-Linie-zeichnen verboten. Was für ein Unterschied! Die Linien sind natürlich in keinster Weise genauer als links (bin ja immer noch ich mit Stoppuhr), aber der Gewinn an Entschiedenheit und Vertrauen ist deutlich sichtbar. Ich fühle mich erleuchtet 🙂

 

 

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Ein Gedanke zu “Dem eigenen Strich vertrauen

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