Raben – eine Materialfrage

Gestern habe ich einen Raben skizziert, mit Bleistift (und einem Graphitstab). Nun sind Raben ja bekanntlich schwarz. Das bleierne Grau gefiel mir da nicht so recht. Also hab ich das Tier gleich noch mal in Kohle produziert.

zweiraben

Ein anderes Rabenportrait zeigte einen schönen blauschwarzen Schimmer, den ich gerne wiedergeben wollte. Diesmal mit schwarzer und blauer Pastellkreide:

einrabe

Auf den Fotos ist es vielleicht nicht ganz so gut zu erkennen, aber die verschiedenen Materialeigenschaften kommen in dem Beispiel gut zum Tragen:

  • Mit Bleistift kann man prima präzise Details (die Füße) und auch große weiche Flächen machen, aber das Ergebnis ist nun mal eher grau in grau.
  • Kohle auf dem glatten Papier meines Skizzenbuchs finde ich für den Raben am passendsten: satt schwarz und schön samtig.
  • Mit Pastell auf rauhem Papier wirkt der Rabe eher struppig. Ist zwar auch niedlich, aber nicht ganz so, wie ich’s haben wollte. Das Schwarz ist stumpfer. Dafür hat man natürlich eine potentiell riesige Farbpalette. Eventuell ginge glatteres Papier und mehr Verwischen ganz gut… aber an und für sich mag ich den „rohen“ Charakter von Kreide ja auch.
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