Bayerischer Wald

Dieses Jahr waren wir ganz simpel zelten und radeln im Bayerischen Wald. Hab das zum Anlass genommen, mal mit dem Aquarellkasten ernst zu machen (oder besser: Spaß zu haben 🙂 ). Grün in Hülle und Fülle und sämtlichen Schattierungen!

Hier sind meine drei Lieblingsbilder, alle aus der Gegend um Zwiesel:

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Ich hab mich anfangs doch ziemlich an den Tönen und Kontrasten abgekämpft, aber schon nach zwei, drei Bildern ging das alles wesentlich lockerer. So nach und nach freunde ich mich auch mit all dem Wasser an, das da so auf dem Papier herumfließt. Man erlebt doch jedes Mal kleine Überraschungen und lernt neue Effekte kennen. Für einen Kontrollfreak wie mich ist so ein wenig Unberechenbarkeit eine schöne Herausforderung!

Eines Abends war es dann wirklich schon zu dunkel zum Malen, aber ein paar Baumsilhouetten über dem Campingplatz gingen noch (Tuschestift):

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Und noch eine Sammlung

Der täglich-irgendwas-skizzieren-Kurs auf SkillShare hat mich echt auf Trab gehalten, aber jetzt isser rum. Hier noch mal eine Zusammenstellung der letzten Woche:

beans

Entstanden an einem müden Morgen, an dem ich nur an Kaffee denken konnte. War mal wieder eine nette Erfahrung, wie unscheinbare Dinge bei näherem Hinsehen doch interessant werden können – hier waren es die Schatten, auf einer Seite knallblau, auf der anderen Seite ein bisschen braun. Ulkig.

space

Hier hatte ich einfach Lust auf Science Fiction. Raumstation mit einer Art Hyperraum-Tor in der Entfernung, mit viel Raumschiff-Verkehr. Sieht andererseits auch irgendwie so aus, als würde die Raumstation beschossen 🙂

hyena

Eine Hyäne, die vor lauter Lachen schon ein bisschen besoffen wirkt. War vor allem interessant, aus meiner Tierdoku-DVD und verschiedenen Referenzfotos eine andere Pose abzuleiten.

flowers

Gegen Ende des Kurses hatte ich schon wieder den Eindruck, nicht genug zu experimentieren. Zum Thema „Blumen“ hab ich mal was Neues ausprobiert: Zur Vorzeichnung mit dem Lineal und Bleistift wild das Blatt mit Linien durchzogen, und grob ein paar Blümchen drübergezeichnet. Dann mit dem Fineliner die Zellen entsprechend der Helligkeiten schraffiert. Aufwendig, hat aber Spaß gemacht.

yarn

Noch mal was Ungewohntes: Schnurknäuel mit Acrylfarbe und Eislöffel.

furry

Zu guter letzt: Beim Thema „furniture“ musste ich vor allem an all das „fur“ denken, das meine Katzen darauf hinterlassen 🙂

So viel komplett verschiedene Bilder wie im letzten Monat habe ich mit Sicherheit noch nie gemacht. Und alles nur in meinem kleinen quadratischen Skizzenbuch. Ich werd auf jeden Fall mit täglichen Skizzen weitermachen, aber vielleicht zur Abwechslung auch mal wieder mit mehr Fokus, also mehr Tiefe als Breite. Vermutlich ist es ganz gut, zwischen den beiden Modi öfter mal zu wechseln.