Inktober 26 – 29

Hallo zusammen,

hier der vorletzte Inktober-Batzen. Das Ende naht! Ich überlege, ob ich nicht mit den „Scifi-Cartoons“ weitermache, so als mehr oder weniger regelmäßige Serie. Die sind nicht ansatzweise so aufwendig wie mein wöchentlicher Comicstrip, und machen echt Spaß. Was meint ihr?

Stichworte: „box“, „creepy“, „burn“, „surprise“.

 

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Inktober 22 – 25

Der nächste Schwung… bald ist es geschafft! Stichworte diesmal: „little“, „one dozen“, „slow“, und „tired“. Die Verbindung der Bilder zu den Stichworten ist manchmal vielleicht nicht so offensichtlich – ich nehme die Worte eher als Ansatzpunkt, um eine kleine Geschichte zu stricken, anstatt den Begriff selbst zu thematisieren.

Clara & Pong 19

Aktuelle Folge hier: http://clarapong.com/comic/draussen/

… die diesmal allerdings eh nur aus einem Bild besteht 🙂

p19

Wer den Strip verfolgt, erinnert sich: Clara ist auf einer Party, und Pong verbringt die Nacht draußen. Ich wollte diese Woche hauptsächlich zeigen, dass es ihm dort sehr gut geht. Die Gelegenheit war günstig, mal ein einzelnes, etwas detaillierteres Panel zu zeichnen. Hat Spaß gemacht, ich hoffe so etwas in Zukunft öfter einbauen zu können. Schon rein zeitlich fällt bei mehreren Panels der Hintergrund nahezu aus. Vielleicht werde ich ja irgendwann schneller 😉

Als Bonus hier die noch nicht kolorierte Version – hätte man fast so lassen können, von Pongs fehlenden Details mal abgesehen.

clarapong19-outlines

Inktober 18 – 21

Und weiter geht’s, Schlag auf Schlag 🙂 Stichworte für diese vier Tage waren „escape“, „flight“, „squeeze“, und „big“. Mittlerweile bin ich beim Vorzeichnen doch sehr viel lockerer geworden. Vieles traue ich mich jetzt auch mal zu tuschen, ohne die genaue Linie schon in Bleistift auf dem Papier zu haben. Außer bei Händen vielleicht 😉

Unter dem Aspekt gefällt mir der „Raketenpilz“ am besten, den konnte ich echt mal sehr frei aufs Papier werfen. Den pandimensionalen Würfeltypen hab ich ungefähr genauso frei hingelegt, das Ergebnis ist allerdings ein bisschen wirr und unverständlich. Aber hey, experimentieren muss auch mal sein!

Inktober 14 -17

Uff, vor lauter Inktober kommt man ja kaum noch zum posten! So langsam stellt sich ein gewisses Marathongefühl ein. Hier die nächsten vier zu den Stichworten „tree“, „relax“, „wet“,  und „battle“.

 

Clara & Pong 18

Hallo zusammen,

die neue Folge ist da! Bzw. hier (deutsche Version): http://clarapong.com/comic/auf-bennys-party-2

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Heute erzähle ich mal was zur Farbgebung. Abgesehen von „Geschmackssachen“ – z.B. wollte ich keine quietschbunte Bonbonwelt – geht es dabei im Wesentlichen um die Palette.

Nach meiner mittlerweile, äh, monatelangen Erfahrung macht es sich bezahlt, ein bisschen Denkzeit darauf zu verwenden, bevor man sich bindet. Wenn man einen regelmäßig erscheinenden Strip auch regelmäßig fertigbekommen möchte, hilft es enorm, auf eine funktionierende Auswahl an Farben zurückgreifen zu können. Das konsistente Erscheinungbild kommt dann quasi gratis dazu.

Zur Erstellung so einer Farbpalette gibt es nun wirklich schon unendlich viel Material im Internet und sonstwo, deshalb beschränke ich mich hier auf mein konkretes Beispiel. Ich bin von einer triadischen Palette für die Hauptfarben ausgegangen, wie man sie mit Tools wie z.B. Paletton erstellen kann. Meine gesamte Palette setzt sich dann zusammen aus:

  • den Hauptfarben ebendieses Farbschemas
  • hellen und dunklen neutralen Farben in eher kalt und eher warm, hauptsächlich für Hintergründe
  • „zwingenden“ Farben für Hauttöne und blonde Haare
  • schwarz und weiss

Insgesamt ergeben sich so zwölf Farben. Klingt zwar nach einer ganzen Menge, aber damit komme ich dann auch wirklich aus, ohne wahllos bunt zu werden:

pong18-palette

In diesem Bild habe ich alle Farben bis auf eine (na, welche?) verwendet. Passt!

Inktober 10 – 13

Hier kommt der nächste Schwung schwarzer Tusche. Die Stichworte dazu: „scared“, „transport“, „worried“, „jump“.

Ich versuche immer wieder, stilistische Variationen anzubringen, aber irgendwie bleibt es mehr oder weniger beim Cartoon. Liegt mir offenbar 🙂

Auch so eine Sache ist die Genauigkeit der Vorzeichnung. Ich bewundere freie Tuscheskizzen ganz außerordentlich, brauche aber doch ziemlich weit ausgearbeitete Bleistiftvorlagen, bevor ich den Pinsel in die Hand nehme. Beim „Hoverboard“-Bild hab ich es mal etwas freier probiert, und nur einige grobe Striche vorgezeichnet, und dann direkt mit dem Pinsel ausgearbeitet. Hat Spaß gemacht, und es ging auch viel flotter!

Clara & Pong 17

Die aktuelle Folge auf deutsch findet ihr hier: http://clarapong.com/comic/wildnis/

p17.png

Zum heutigen Blick hinter die Kulissen gibt es meine Scribbles, bevor ich den Comic auf Papier übertrage:

cp17-scribbleDas ist jetzt schon relativ ordentlich… diese Skizzen mache ich digital auf dem iPad. Das ist unendlich viel praktischer, als tonnenweise Blätter vollzukritzeln! In der Regel fange ich mit ein paar Posen und Grundideen für die Panels an, schiebe dann alles auf einer neuen Ebene in die richtige Größe und Reihenfolge, und zeichne auf jeweils neuen Ebenen solange durch, bis mir der Gesamteindruck gefällt. Ich schiebe Dinge oft noch herum, mache was größer oder kleiner, und ändere Proportionen durch Skalierung von Bildteilen. Komplizierte Elemente kommen auf eigene Ebenen, so kann ich hemmungslos radieren und herumprobieren.

Den Baum im Hintergrund beispielsweise habe ich nur einmal gezeichnet, und in den folgenden Panels dem Bildausschnitt entsprechend skaliert reinkopiert. Spart Arbeit! Beim endgültigen Übertragen ist natürlich dann doch wieder jeder Strich individuell, dem Ergebnis sieht man diese Kopieraktionen also nicht mehr an.

 

Inktober 6 – 9

Hallo allerseits,

hier die nächsten vier Inktober-Beiträge. Die tägliche Routine mit Tusche und Pinsel zeigt schon Effekte – ich gerate etwas weniger in Panik, mir gleich alles mit einem falschen Strich zu versauen. Vorsichtiges Probieren mit Schraffuren und verschiedenen Oberflächen kann man bei genauem Hinsehen auch schon erkennen. Bin nicht immer so richtig zufrieden mit den Ergebnissen, aber das liegt wohl in der Natur der Sache. Wenn man nix verkehrt macht, lernt man auch nix 😉

Die Stichworte waren: hidden, lost, rock, broken.